Galaxie NGC 7640
Geschichte
Die Galaxie NGC 7640 wurde 1784 von Friedrich Wilhelm Herschel mit seinem selbstgebauten 18.7" f/12.8 Spiegelteleskop im englischen Slough entdeckt und am 17. Oktober 1786 katalogisiert als II 600. [277, 464]
Physikalische Eigenschaften
Entfernungsmessungen dieser Galaxie vom Typ SBc reichen von 8.4 Mpc bis 11.9 Mpc. [145] Es gibt Hinweise, dass die vermehrte Sternentstehung auf eine kürzliche Interaktion mit einer kleineren Galaxie zurückzuführen ist. [431]
| Bezeichnung | NGC 7640 |
| Typ | Gx (SBc) |
| Rektaszension (J2000.0) | 23h 22m 06.6s |
| Deklination (J2000.0) | +40° 50' 42" |
| Durchmesser | 10.5 × 1.8 arcmin |
| Fotografische (blaue) Helligkeit | 11.9 mag |
| Visuelle Helligkeit | 11.3 mag |
| Oberflächenhelligkeit | 14.5 mag·arcmin-2 |
| Positionswinkel | 167° |
| Rotverschiebung (z) | 0.001231 |
| Entfernung abgeleitet von z | 5.20 Mpc |
| Metrische Entfernung | 8.510 Mpc |
| Dreyer Beschreibung | cF, L, mE 164°, vlbM, r |
| Identifikation, Anmerkungen | WH II 600; h 2236; GC 4950; UGC 12554; MCG 7-48-2; CGCG 532-17; CGCG 533-1; IRAS 23197+4034 |
Auffindkarte
Die Galaxie NGC 7640 befindet sich im Sternbild Andromeda. Die beste Beobachtungszeit ist Mai bis Februar, wenn sie nachts am höchsten steht.
Visuelle Beobachtung
400 mm Öffnung: Im 21 mm Ethos Okular (85x) ist die Galaxie NGC 7640 als auffälliger Streifen erkennbar. Bei höherer Vergrösserung (13 mm Ethos, 138x) lassen sich bei indirektem Sehen Strukturen erahnen, welche bei noch höherer Vergrösserung (8 mm Ethos, 225x) direkt als Unregelmässigkeiten erkennbar sind. — 400 mm f/4.5 Taurus Dobsonian, Falera, 11. 9. 2026, SQM-L 21.2, leicht windig, Bernd Nies
